Inhaltsverzeichnis
Ein Geleitwort
Vorrede
1. Kapitel. Religion im Allgemeinen.
Grundbestandteile der Religion: Versöhnung, Wunder, Erlösung und ihre naturgesetzliche Begründung.
2. Kapitel. Die wahre Religion
Verhältnis des Menschen zu Gott. — Das gottverbundene Ich und das finstere Ich. — Ungetrübte Einheit mit Gott. — Trübungen. — Das selbstgerechte finstere Ich. — Wesen des Glaubens. — Anfang des Glaubens. — Gebet. — Gute Werke. — Der allein seligmachende, lebendige Glaube. — Notwendigkeit der Askese.
3. Kapitel. Die Religion in ihren leiblichen Beziehungen.
Infektion des Leibes. — Doppelter Weg aus der Finsternis. — Das Schlaf-Ich. — Frevelhafte Benützung des Schlafes zur Weckung des innern Lichtes. — Der wahre Weg zum Licht. — Ist unser jetziger Leib normal beschaffen? — Antwort aus der Naturwissenschaft. — Die ursprünglichen Anlagen des menschlichen Leibes. — Bestätigung aus den Gefühlen von abnormer Beschränktheit unseres jetzigen Leibes. — Mittel, die ursprünglichen Anlagen des Leibes wieder zu wecken.
4. Kapitel. Der Urzustand, der Fall und seine Folgen.
Reine und unreine Entwicklung der Menschheit. — Die Freiheit des Menschen. — Folgen ihres Missbrauches. — Infektion des Geschlechts. — Harmonik des Bösen. — Schlaf und Tod. — Das Jenseits oder die innere Welt. — der Wächter am Eingang.
5. Kapitel. Die falsche Religion, das Mysterium und das Volk Gottes.
Heidentum. — Geheimlehren. — Das Volk Gottes. — Hoheit der jüdischen Religion. — Mangel derselben. — Ursprung ihrer Äußerlichkeit und Gewaltsamkeit.
6. Kapitel. Wiederherstellung der wahren Religion. Christus und die Urkirche.
Das Evangelium von der Versöhnung. — Die Hoheit eines jeden Menschen. — Die Erneuerungskraft des Glaubens. — Das vollendete Bild der Menschheit. — Die Qual des Mit-Leids. — Überwindung des Todes. — Der Glaube an Gott gebiert einen Glauben an Christus und umgekehrt. — Das Mysterium der Sendung Christi. — Der Umschlag aus der Strenge des Gesetzes in die Milde des Evangeliums und in die Freiheit der Wahl. — Beweis des Evangeliums: die göttliche Kraft. — Praktische Beweise aus der Bestätigung. — Die Sakramente von heiligen Menschen gereicht. — Die junge Kirche in göttlicher Lebenskraft.
7. Kapitel. Zerfall der Urkirche.
Die weite Pforte und die Heiligen. — Religiöser Materialismus. — Verdrehung der christlichen Wahrheit. — Die Heilige Körperschaft und das Zölibat. — Ansehen im Volk, Ohrenbeichte und Absolution. — Ketzereien. — Ohnmacht gegen das Heidentum; Muhamed. — Ablass, Seelenmessen und das wahre im Dienst für die Toten. — Rettung der christlichen Wahrheit in den Symbolen. — Tradition; und Succession, ihre Entartung ins Mechanische. — Kirchliche Gewaltübungen.
8. Kapitel. Versuch einer Wiederherstellung der Urkirche. Das protestantische Prinzip und seine Verfälschung.
Luther und seine Stellung zwischen den religiösen Extremen. — Richtige Stellung des Göttlichen und Weltlichen bei Luther; Wahrheit seines Prinzips; Unausgeführtheit desselben. — Missverständnisse und praktische Folgen derselben. — Verdrehungen von Luthers Lehre durch falsche Frömmigkeit und falsche Weltlichkeit. — Rückfall der neuen Kirche ins Prinzip der Katholizität. — Rationalismus. — Notwendigkeit der Parität. — Jesuiten und Pietisten.
9. Kapitel. Menschenweisheit.
Ohnmacht der Philosophie. — Ahnungen des Wahren in Plato, den Neuplatonikern, Kant, Fichte. — Misskennung der Wahrheit durch Schelling und Hegel. — Die Schule und die Autonomie des modernen Wissens.
10. Kapitel. Das dogmatische Rätsel.
Menschliche Bedingungen für göttliche Offenbarung. — Unorganischer Begriff von Offenbarung und einseitig negative Bekämpfung desselben. — Gesetze der Wechselbeziehung zwischen Menschen, Völkern und Zeiten. — Verhältnis Christi zur Menschheit. — Verhältnis Christi zu Gott. — Fehler in der bisherigen Auffassung seiner Persönlichkeit. — Bedeutung der Individualität.
Schluss.
Verwahrung vor einem Missverständnis. — Religiöse Schwäche der Christenheit. — Der Abfall unserer Zeit. — Die Kirche der Zukunft